Die Kersten Maschinenbau GmbH benötigte dringend ein System zur Erstellung von Maschinenprogrammen für die stetig wachsende Anzahl hochkomplexer Bauteile. Der entsprechende Maschinenpark war bereits vorhanden. Durch die Anschaffung des TopSolid CAD-CAM-Systems gelang es dem Unternehmen schliesslich, das volle Potenzial seiner Multitasking-Maschinen optimal auszuschöpfen und die Rüstzeiten deutlich zu verkürzen.
«Wir verfügen über modernste Maschinen, die einem CAD-CAM-System viel abverlangen. Die Anschaffung von TopSolid’Cam war nicht nur die perfekte Entscheidung, sondern hat sich auch als echte Kostenersparnis erwiesen.»
Norbert Wittig, Kersten Maschinenbau GmbH, Niederau, Deutschland
Die Kersten Maschinenbau GmbH benötigte dringend ein System zur Erstellung von Maschinenprogrammen für die stetig wachsende Anzahl hochkomplexer Bauteile. Der entsprechende Maschinenpark war bereits vorhanden. Durch die Anschaffung des TopSolid CAD-CAM-Systems gelang es dem Unternehmen schliesslich, das volle Potenzial seiner Multitasking-Maschinen optimal auszuschöpfen und die Rüstzeiten deutlich zu verkürzen.
- Unternehmen: Kersten Maschinenbau GmbH

Gewerbegebiet 5
01689 Niederau b. Meissen
Telefon: +49 (0) 3521 4705 30
Fax: +49 (0) 3521 4705 40
E-Mail: info@kersten-maschinenbau.net
- Projekt
Umstellung auf ein leistungsstarkes 3D-CAM-System zur Erstellung von Maschinenprogrammen für hochkomplexe Bauteile
- Software
TopSolid‘Cam 7
- Partner
Moldtech GmbH
- Dienstleistungen
Unterstützung bei der Implementierung, Programmierung von Postprozessoren, Anwenderschulungen, Unterstützung bei der Integration
- Vorteile
Volle Ausschöpfung des Maschinenpotenzials, Verkürzung der Rüstzeiten, optimierte Arbeitsabläufe, höhere Produktivität, sehr hohe Kundenzufriedenheit und flexible Produktion.
Als 1965 gegründetes Handelsunternehmen stellten die «Spezialwerkstätten für Spezialmaschinen» zunächst Produkte für eine Vielzahl von Wirtschaftsbereichen in der Deutschen Demokratischen Republik her. Im Jahr 1990 schlug der Maschinenbauzulieferer, der damals aus 15 Mitarbeitenden bestand, einen neuen Kurs ein und investierte in das erste CNC-Bearbeitungszentrum. Dann kam das Rekordhochwasser der Elbe im Jahr 2002, das bis zum alten Standort reichte und das Unternehmen zwang, von Grund auf neu anzufangen. Darauf folgte 2003 die Umfirmierung in «Kersten Maschinenbau GmbH» sowie der Umzug an einen neuen Standort mit neuen Partnern und Geschäftsführern. Heute beschäftigt Kersten über 130 Mitarbeitende und verfügt über mehr als 30 hochmoderne Bearbeitungsmaschinen. Der Auftragsfertiger aus Niederau bei Meissen, Deutschland, festigte seine Spezialisierung auf die Herstellung komplexer, vorbearbeiteter Maschinenkomponenten und Baugruppen von höchster Präzision.
Vielfalt als Erfolgsrezept
«Wir fertigen Bauteile von sechs Millimetern bis zu sechs Metern, von zehn Gramm bis zu zehn Tonnen», fasst Thomas Kerber, CAM-Anwender bei der Kersten Maschinenbau GmbH, das Spektrum der von seinem Unternehmen angebotenen Bauteile zusammen. Die Vielfalt der Bauteile, die das in Niederau ansässige Unternehmen herstellt, ist geradezu astronomisch und spricht zugleich für seine grosse Stärke.
Zu seinen Kunden zählen unter anderem Hersteller von Druck- und Textilmaschinen sowie Getriebe-, Generator-, Messtechnik- und Anlagenhersteller. Auf dem 9'000 m² grossen Produktionsgelände befinden sich 30 verschiedene Bearbeitungszentren, in denen prismatische und rotationssymmetrische Bauteile – einschliesslich der erforderlichen Wärme- und Oberflächenbehandlung – gefertigt sowie Schweiss- und Montagearbeiten durchgeführt werden. Die Losgrössen reichen von Einzelkomponenten bis zu Serien von 1'000 Stück.
Flexibilität und Effizienz haben bei Kersten oberste Priorität und sind eine Selbstverständlichkeit. Kersten ist ein Unternehmen, auf das man sich verlassen kann – mit qualifizierten und zuverlässigen Mitarbeitenden und einem hochmodernen Maschinenpark.
Modernster Maschinenpark
«Die technischen Eigenschaften unserer Maschinen spielen bei der Fertigung von Einzelteilen und Kleinserien eine entscheidende Rolle», sagt Thomas Kerber. «Sie erweisen sich für uns allein dank der modernen Multitasking-Maschinen als sehr rentabel.» Das ist auch der Grund, warum sie bewusst gross dimensioniert und mit Optionen ausgestattet wurden, die vielleicht nicht jeden Tag benötigt werden. Zu diesen Optionen gehören beispielsweise Tiefbohren, Profilieren, Zahnradfräsen und sogar ein Rollierwerkzeug zur Bearbeitung von Gleitlagerbeschlägen. Ebenso beeindruckend sind die Bearbeitungszentren im Maschinenpark in Niederau. Neben einem leistungsstarken 5-Achs-Bearbeitungszentrum C50 U von Hermle beherbergt der Park auch eine Reiden RX18 sowie verschiedene WFL-Dreh-, Bohr- und Fräszentren für die Komplettbearbeitung komplexer, hochpräziser Werkstücke.
«Es ist diese Konsistenz, die die besondere Stärke unseres Fertigungsangebots ausmacht», sagt Norbert Wittig, Leiter der IT-Abteilung, stolz. Wir verfügen über Maschinen verschiedener Grössen, die alle Bearbeitungsschritte ausführen.
Mit steigendem Angebot wuchs auch die Nachfrage, und schliesslich benötigte das Unternehmen dringend ein System zur Erstellung von Maschinenprogrammen für eine stetig wachsende Anzahl komplexer Bauteile. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Fertigungsprogramme ausschliesslich auf der Maschine selbst ausgeführt, was zu langen Produktionsausfällen führte.
Nach sorgfältiger Prüfung aller auf dem Markt verfügbaren CAD-CAM-Systeme entschied sich das Unternehmen schliesslich für TopSolid’Cam und den Systemanbieter Moldtech als Partner für die Implementierung des Systems. «Wir haben uns schliesslich für TopSolid’Cam entschieden, weil es eine benutzerfreundliche Oberfläche und viele integrierte Vorteile bietet», sagt Norbert Wittig.
Optimale Datenaufbereitung
Zu diesen integrierten Vorteilen zählen für die Programmierer bei Kersten insbesondere die CAD-Funktionen, fährt Norbert Wittig fort. Einer der Vorteile von TopSolid’Cam ist der parametrische Volumenmodellierer «Freeshape», mit dem sich einzelne Bauteile und sogar ganze Baugruppen konstruieren und für die Fertigung vorbereiten lassen, einschliesslich der automatischen Zeichnungsausgabe.
Dies ist besonders vorteilhaft, wenn Kersten beispielsweise keine 3D-Daten von einem Kunden erhält und die Bauteile erst modellieren muss, bevor mit der Programmierung begonnen werden kann. Selbst wenn der CAM-Programmierer 3D-Daten erhält, muss er oft noch Anpassungen an der Geometrie vornehmen und die Fertigungstoleranzen berücksichtigen. Dank der Freeshape-Funktion von TopSolid’Cam ist dies mit geringem Aufwand verbunden. «Natürlich nutzen wir TopSolid vorwiegend für unsere Fertigungsprogramme, aber dank der CAD-Funktion setzen wir es auch ein, um Pläne für die Aufspannung oder die Konstruktion eigenständiger Baugruppen zu erstellen», sagt Thomas Kerber. «Das hat den Prozess exponentiell beschleunigt.»
Noch schneller geht
es bei nachträglichen Änderungen, da keine neuen CAM-Programme oder die darin enthaltenen einzelnen Zyklen generiert werden müssen, sondern diese lediglich neu berechnet werden. Alle Daten und Dokumente – das Bauteil oder die Baugruppe, Zeichnungen, Stücklisten und Bearbeitungsprozesse – sind zudem assoziativ miteinander verknüpft. Das bedeutet, dass alle Informationen lückenlos gepflegt werden und nichts verloren geht.
Effizientes Datenmanagement
Ein weiterer Vorteil ist laut Thomas Kerber die im System integrierte Manufacturing-Data-Management-Software (MDM), die es Kersten ermöglicht hat, Produktionsaufträge im Mehrbenutzerbereich einheitlich abzuwickeln. Das MDM verschafft jedem Mitarbeiter in der Fertigung einen Überblick über den gesamten komplexen Arbeitsablauf. Alle erfassten Daten wie Einstellblätter, Arbeitspläne, Werkzeuglisten und die zugehörigen NC-Daten werden an einem zentralen Ort zusammengestellt, dokumentiert und gespeichert. Dies macht die Produktion transparent und die Auftragsabwicklung so effizient wie möglich.
Perfekte Arbeitsvorbereitung
Der Einsatz von TopSolid’Cam hat zudem die Produktivität bei Kersten gesteigert. Die Maschinen werden nun grösstenteils im Büro programmiert. Die gesamte Aufspannsituation für die Bearbeitung lässt sich am Bildschirm abbilden, zusammen mit dem Maschinenmodell, der Aufspannung, dem Werkzeug und dem Werkzeughalter. Die oft zeitaufwändige Synchronisation von Revolvern und Wellen an der Maschine kann zur Zeitersparnis auf den CAM-Programmierplatz verlagert werden. Die Software-Experten von Moldtech sind sogar in der Lage, einen ganzen Maschinenpark im System abzubilden – wie beispielsweise den bemerkenswerten in Niederau –, was es äusserst einfach macht, ein Bauteil von einer Maschine auf eine andere zu übertragen sowie alle erforderlichen Fertigungsdaten zu übernehmen und automatisch anzupassen.
Die vollständige Maschinensimulation umfasst auch die automatische Erkennung von ebenen Flächen, Bohrungen, Nuten, offenen Taschen und Konturen – was wohl eine der wichtigsten Funktionen in TopSolid’Cam ist. Das System schlägt auf Basis der Bauteilanalyse Bearbeitungsstrategien vor, die dann per einfachem Mausklick ausgewählt oder weiter angepasst werden können. «Dank TopSolid’Cam müssen wir uns keine Sorgen mehr machen, wertvolle Produktionszeit zu verlieren», sagt Thomas Kerber mit einem Lächeln.
Ein starkes Team
Die Kunden der Kersten Maschinenbau GmbH suchen nach Lösungen, die es noch gar nicht gibt, und das Unternehmen benötigt mehr Flexibilität in der Produktion, um mit den zukünftigen Anforderungen Schritt halten zu können. «Unsere Maschinen ermöglichen es uns, das erforderliche Angebotsspektrum bereitzustellen. Dazu gehören auch Bearbeitungszentren mit ganz besonderen Anforderungen an den Postprozessor und das Maschinenmodell», fügt Norbert Wittig hinzu. «Wir haben mit Moldtech genau den richtigen Partner gefunden, um dies zu erreichen.»
Der Systemanbieter überzeugte die Mitarbeiter in Niederau mit seiner Fachkompetenz und Servicequalität. «Alle Postprozessoren waren sofort einsatzbereit, sodass wir direkt mit der Programmierung beginnen konnten. Wenn wir feststellen, dass ein Arbeitsgang nicht optimal unterstützt wird, erhalten wir sehr schnell einen aktualisierten Postprozessor. Besser geht es nicht.»
Kerstin nutzte zudem von Anfang weg das Schritt-für-Schritt-Schulungskonzept, das Moldtech genau auf die Bedürfnisse des Auftragsfertigers zugeschnitten hatte. So brachte die Investition in die neue Software sofortige Vorteile. Die CAD-CAM-Lösung wird derzeit an neun Arbeitsplätzen eingesetzt.


Entschlossen in die Zukunft
Die wichtigste Aufgabe für Lohnfertiger im Werkzeugbau ergibt sich derzeit aus der fortschreitenden Automatisierung und gleichzeitigen Digitalisierung der Produktionsumgebung, wobei gleichzeitig sichergestellt werden muss, dass die Bearbeitung so wirtschaftlich wie möglich bleibt. Diese Herausforderung wird dank der Fachkompetenz und des umfassenden Know-hows des Systemanbieters Moldtech sowie des TopSolid CAD-CAM-Systems mit seinen zukunftsorientierten Funktionen gemeistert.
TopSolid’Cam überzeugt durch:
- Programmierung in der Maschinenumgebung, die einen Überblick über die gesamte Aufspannsituation bietet
- Einfache Implementierung von Synchronisationsmarkierungen
- Vollständige Kollisionskontrolle, selbst bei komplexen Aufspannsituationen
- Integriertes Rohteilmanagement
- Schnelle und sichere NC-Datei-Ausgabe
- Einfache Bedienung